
ANTIKSPIELZEUG II - STILKUNDE MÖBELDie Zeit des Biedermeiers bezeichnet man als den Inbegriff für bürgerliche Wohnkultur und geruhsames Bürgertum. Die Möbel wurden aus hellem Holz gefertigt, in klaren, schlichten Formen.

© Foto: Sylvia Wentzlau, aufgenommen im Schloss Moritzburg Sachsen-Anhalt Zeitz (Foto oben)

Göschenhaus Grimma, Biedermeierzimmer


© Fotos: Sylvia Wentzlau, aufgenommen im Göschenhaus Grimma
(Quelle: Stilkunde - Buch Puppenstuben, Puppenhäuser von Alice und Botho Wagner, Seite 121 - 125)
bedeutet Wiederaufnahme historischer Stile vergangener Epochen.
Im Jahre 1871 greift man wieder auf die Zeit der Gotik und der Renaissance zurück. Ein Jahrzehnt später war die Blütezeit des Barock, dann des Rokoko und des Biedermeiers.
Mit der Zeit des wirschaftlichen Aufschwungs kam es zu einer Vermischung aller Stilrichtungen; zum schweren und düsteren Gründerzeitstil.

Gründerzeitmöbel aus meiner antiken Gründerzeit-Puppenstube.
schwarze oder dunkelrote Möbel, sogenannte Rosenholzmöbel, mit scheinbar eingelegten edelmetallähnlichen Verzierungen. Man bezeichnet diese Puppenmöbel auch als "Waltershausener Stil", da sie vornehmlich in der Waltershausener Gegend hergestellt wurden. Hersteller dieser Möbel war zum Beispiel die Firma Schneegass & Söhne in Waltershausen und die Firma Kestner.

Boulle-Kommode von oben gesehen (aus meiner Sammlung)


Boulle-Sekretär für die Puppenstube aus meiner Sammlung
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