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Virtuelles Museum für antikes und altes Spielzeug...

antike Postkarten LIEBIG-SAMMELBILDER I

ab 1892 (aus meiner Sammlung- siehe Fotogalerie unten)

Historie zu den Sammelbildern: (Quelle: Artikel Liebigbilder. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Februar 2008, 09:31 UTC.
(Abgerufen: 18. Mai 2008, 15:03 UTC))

"Neben wesentlich bedeutenderen Entdeckungen hatte Liebig 1847 durch Eindampfen von Rindfleisch den Fleischextrakt entwickelt. Eine von dem Deutsch-Brasilianer Heinrich Georg Giebert 1862 in Antwerpen unter dem Namen Fray Bentos Compagnie Giebert gegründete Gesellschaft stellte den Extrakt ab 1864 in Fray Bentos in Uruguay industriell her.

1865 wurde die Firma in Liebig Extract of Meat Co., Ltd umbenannt und der Hauptsitz nach London verlagert. Mit geschickter Werbung, die teilweise die Strategien heutiger Markenartikelwerbung vorwegnahm, erlebte sie einen schnellen Aufstieg zur marktbeherrschenden Weltfirma. Justus von Liebig und seine Erben konnten daraus kaum einen Nutzen ziehen, denn er besaß nur 100 Aktien und das Recht, das Produkt auf gleichbleibende Qualität zu überprüfen.

Liebig-Sammelbild Jugendzeit aus meiner Sammlung

Liebig-Sammelbild Jugendzeit aus meiner Sammlung


Entstehungsgeschichte

Die ersten Liebigbilder erschienen um 1875 in Paris, als die Liebig Extract dort ein eigenes Werbebüro einrichtete. Ihre direkten Vorläufer sind sogenannte Stuhlbilder (ab 1874), kleine bunt bedruckte Quittungskärtchen mit dezentem Werbeaufdruck, die man erhielt, wenn man in den Pariser Parks einen gepachteten Stuhl oder eine Bank benutzte. Die frühesten Liebigbilder wurden zwar als Serien zu 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12 und in einem Fall zu 24 Bildern gedruckt, aber zumeist einzeln abgegeben.

Die geschlossene Abgabe ganzer Serien begann vermutlich ab 1880. Nun bestand eine Serie fast immer aus 6 Bildern im Format 105 bis 110 x 70 mm. Bis etwa 1930 durfte der weiße gläserne Extrakttopf mit dem Schriftzug Liebigs auf den Bildern nicht fehlen.

Unterstützt von eigens dafür angebotenen Sammelalben setzte um 1890 das systematische Sammeln der Bilder ein und führte hauptsächlich in den folgenden 20 Jahren zu einer fast epidemischen Sammelleidenschaft. Es gab erste Kataloge, spezielle Zeitschriften und Händler. Seltene Serien wurden mit bis zu 300 Goldmark bezahlt, es gab sogar Fälschungen. Viele Firmen ahmten die Art der Werbung der Liebig Company nach (auch hinsichtlich Themen, Format usw.) Weil Fleischextrakt relativ teuer war, wurden Liebigbilder seinerzeit vorwiegend vom städtischen Bürgertum, seltener von Arbeitern oder der Landbevölkerung gesammelt.

Die Werbung mit den Bildern funktionierte hervorragend, wenn es auch zeitweilig für die Firma problematisch war, dass das Werbemittel, das von den Kaufleuten nach Belieben abgegeben wurde, begehrter war als das Produkt selbst.

Bis zum Ersten Weltkrieg wurden die Bilder als Chromolithografien gedruckt, anfangs ausschließlich in Pariser Druckereien, ab etwa 1885 mehr und mehr in deutschen. Später setzten sich unterschiedliche Offsetdruckverfahren durch. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Bilder überwiegend in Italien gedruckt. Nur wenige der entwerfenden Künstler sind namentlich bekannt. Auch über die vermutlich hohen Auflagen weiß man nichts...".

 

Weitere Liebig-Sammelbilder aus meiner Sammlung in der Fotogalerie unten!

 

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